„Leuchtendes Vorbild”

24.06.2016 Acher- und Bühler Bote

Adolf Scheck scheidet aus dem Edeka-Aufsichtsrat aus und erhält hohe Auszeichnung

(red). Feierlich verabschiedet wurde Adolf Scheck (Achern) als Aufsichtsratsvorsitzender der Edeka Südwest. Vor mehr als 700 Gästen in der Oberrheinhalle wurde Scheck mit der Goldenen Ehrennadel des Deutschen Genossenschafts- und Raiffeisenverbands (DGRV) ausgezeichnet. Zu seinem Nachfolger wählte die Hauptversammlung Uwe Kohler aus Lahr (der ABB berichtete). Die Goldene Ehrennadel ist die höchste Auszeichnung im deutschen Genossenschaftswesen. Mit der Verleihung durch Ralf Gerking, Verbandsdirektor des Edeka-Verbands und Mitglied des Verbandsrats des DGRV, würdigte der Spitzenverband der deutschen Genossenschaftsorganisation das „erfolgreiche Wirken und die besonderen Dienste von Adolf Scheck in der genossenschaftlichen Arbeit". Adolf Scheck engagierte sich seit 1986 im Aufsichtsrat der Edeka Südwest und hatte seit 2002 dessen Vorsitz inne. Scheck war parallel zu seinem Amt bei der Offenburger Regionalgesellschaft der Edeka von 2002 an auch im Aufsichtsrat der Edeka Zentrale AG. Von 2010 bis 2016 stand er dem Gremium als Vorsitzender vor. Er betreibt von Achern bis Frankfurt insge samt zwölf mehrfach prämierte Lebensmittelmärkte. „Für Ihren Einsatz und Ihr beispielloses Engagement für Edeka und insbesondere Edeka Südwest danken wir Ihnen. Sie haben die Genossenschaft geprägt, wie kein anderer und ihr zu einer der erfolgreichsten Regionalgesellschaften der Edeka verholfen", würdigte auch Rainer Huber, Sprecher der Geschäftsführung der Edeka Südwest, Adolf Scheck im Rahmen der Feier. "Selbstständige Kaufleute Ihres Kalibers sind leuchtende Vorbilder für einen gesamten Berufsstand", erklärte Markus Mosa, Vorsitzender des Vorstands Edeka Zentrale AG und ergänzte "Sie haben nicht nur ein beeindruckendes Familienunternehmen geformt, sondern auch von Anfang an über die Grenzen Ihres Unternehmens hinausgedacht und Verantwortung übernommen - auf regionaler wie auf nationaler Ebene." Adolf Scheck selbst bedankte sich bei Huber und Mosa sowie all seinen Wegbegleitern bei Edeka: "Ich bin dankbar und stolz auf das, was wir gemeinsam erreicht haben". Er sei sicher, dass Edeka "auch weiterhin die Nummer eins im deutschen Lebensmittelhandel ist und bleibt". Zum Nachfolger von Scheck wählte der Aufsichtsrat der Edeka Südwest eG den Lahrer Uwe Kohler (50), selbstständiger Kaufmann und seit 2007 in den Gremien der Genossenschaft vertreten. Nach Stationen in der Großhandlung als Partnerbetrieb eines Studiums an der Dualen Hochschule Lörrach über die Assistenz der Geschäftsleitung bis zum Leiter Controlling und Interne Revision, trat der Diplombetriebswirt 1994 als geschäftsführender Gesellschafter in den elterlichen Betrieb ein und leitet dort, gemeinsam mit Bruder Gerd und Vater Helmut, die Geschicke des traditionsreichen Hauses. Das Familienunternehmen betreibt heute sieben Märkte (Lahr, Kehl, Diersburg, Niederschopfheim, Altenheim, Oberweier und Seelbach). Neben der Arbeit in der regionalen Edeka-Genossenschaft engagiert sich Kohler auch auf nationaler Ebene für die Edeka-Gruppe. Seit 2011 ist er Mitglied im Aufsichtsrat der Edeka Zentrale AG in Hamburg, am 18. Juni 2016 wurde er im Rahmen der Jahrestagung in Baden-Baden zum Vorsitzenden des Gremiums gewählt. Ein weiteres Amt innerhalb der Gruppe übt Kohler, verheiratet und Vater dreier Kinder, als Aufsichtsrat der Edeka Bank AG aus.

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