Hochschule jetzt Mitglied der Hochschulallianz

4.07.2016 Badische Zeitung

OFFENBURG (BZ). Zum 1. Juli hat die Mitgliederversammlung der „Hochschulallianz für den Mittelstand" die Aufnahme der Hochschule Offenburg beschlossen. Der Vorstandsvorsitzende der Hochschulallianz, Prof. Hans-Hennig von Grünberg, freut sich über den Zuwachs: „Die Hochschule Offenburg passt mit ihren forschungsstarken und transferorientierten Profilen hervorragend zu den Zielen und Aufgaben unserer Allianz." Das sieht Rektor Winfried Lieber ebenso: „Die Ausrichtung der Hochschulallianz entspricht unserem Selbstverständnis. Auch wir sehen unsere Aufgabe darin, zur Stärkung von Wirtschafts- und Hochschulstandort die Zusammenarbeit mit den Unternehmen in der Region weiterzuentwickeln. Dabei können wir künftig auf alle Möglichkeiten des Netzwerks zurückgreifen." Neben der grundlegenden Idee, die Kompetenzen der Netzwerkhochschulen im Interesse von Wirtschaft und Gesellschaft zu bündeln, erkennt Rektor Lieber in der Allianz große Chancen zur strategischen Kooperation, sowohl was Studium und Lehre als auch Forschung und Internationalisierung betrifft. Insbesondere ist er davon überzeugt, dass es mit der Hochschulallianz gelingt, gemeinsam die Wahrnehmbarkeit der perspektivischen Leistungsfähigkeit des Hochschultyps und damit auch die der eigenen Hochschule auf Landes- und Bundesebene zu erhöhen. Rektor Winfried Lieber freut sich auf die künftige Zusammenarbeit in diesem Netzwerk renommierter Partner. "Die Hochschulallianz für den Mittelstand ist für mich der wichtigste hochschulpolitische Zusammenschluss von Fachhochschulen, Technischen Hochschulen und Hochschulen für Angewandte Wissenschaften auf Bundesebene." Ein wichtiger Termin steht bereits fest: Am 28. September findet die nächste „Transferkonferenz" der Allianz in Berlin im Bundespressehaus statt. Eingeladen werden auch rund 30 Unternehmensvertreter aus dem Südlichen Oberrhein. Die Hochschulallianz für den Mittelstand, ein bundesweiter Verbund anwendungsorientierter Hochschulen, wurde im November letzten Jahres gegründet. Die Mitgliedshochschulen fühlen sich den kleinen und mittelständischen Unternehmen ihrer Region als Rückgrat der deutschen Wirtschaft verpflichtet. Sie verfügen über langjährig gewachsene Forschungskooperationen mit regionalen Unternehmen und bilden durch ein arbeitsmarktbezogenes und anwendungsnahes wissenschaftliches Studium deren künftige Fach- und Führungskräfte aus.

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