Qualität in Forschung und Lehre

9.08.2016 Mittelbadische Presse

Hochschule | Delegation der CDU-Landtagsfraktion in Offenburg

Offenburg (red/vk). Eine Delegation der CDU-Landtagsfraktion hat sich in Offenburg über die Situation der Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW), über die kommenden Herausforderungen und über aktuelle Forschungsprojekte informiert. Dabei wurden die Vorsitzende des Arbeitskreises Wissenschaft, Forschung und Kunst, Sabine Kurtz, ihre Stellvertreterin Marion Gentges sowie der Staatssekretär im Ministerium für Kultus, Jugend und Sport und Abgeordnete des Wahlkreises Offenburg, Volker Schebesta, laut einer Pressemitteilung von Rektor Winfried Lieber begleitet. Besonders im Fokus habe die finanzielle Situation der HAW nach dem Hochschulfinanzierungsvertrag gestanden. Daneben seien forschungspolitische Fragen besprochen worden, bevor Lieber die Delegation in verschiedene Forschungslabore auf dem Campus der Hochschule geführt habe. So konnten sich die Abgeordneten laut der Mitteilung einen Einblick über den aktuellen Stand des Fahrzeug-Antriebs- Projekts »Schluckspecht« verschaffen, das sich beim Shell- Eco-Marathon in der Klasse »Urban Concept Diesel« durchgesetzt hatte. Mit »Sweaty «, einem humanoiden fußballspielenden Roboter, der beim Robo-Cup 2016 in Leipzig den Vize-Weltmeistertitel gewonnen habe, sei die Hochschule Offenburg mit einem weiteren Forschungsprojekt an »global führender Stelle« vertreten. In Offenburg stehe einer von nur sieben Robotern dieser Art weltweit. Schließlich habe die Gruppe das Institute for Unmanned Aerial Systems – also für unbemannte Luftfahrzeuge – besucht, das sich unter anderem mit den Themen Flugregelung, Aerodynamik sowie Akustische und visuelle »3DWahrnehmung « beschäftige. Die Hochschule Offenburg sei ein »ausgezeichnetes Beispiel für die hochstehende Qualität in Forschung und Lehre, die die Hochschulen für angewandte Wissenschaft in Baden-Württemberg bieten «, lautete am Ende das Fazit der Arbeitskreisvorsitzenden. Diese Hochschulart müsse auch künftig durch landespolitische Weichenstellung in ihrer Entwicklung unterstützt werden, so Kurtz.

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