Neues Rechenzentrum für Burda in Offenburg

9.05.2017 Badische Zeitung

38 Tonnen Stahl wurden verbaut, neun Kilometer Glasfaserkabel und weitere sieben aus Kupfer verlegt, es gibt 200 physikalische und 645 virtuelle Server: Direkt an der Hauptpforte bei Burda in Offenburg hat die Unternehmenstochter Burda-Solutions ein neues Rechenzentrum in Betrieb genommen. „Das stetige Wachstum des Konzerns Hubert Burda Media und die rasante Transformation vom klassischen Verlagshaus zu einem Media- und Tech-Unternehmen fordern von dem internen IT-Dienstleister den kontinuierlichen Ausbau von Rechen-Leistung, Speicherplatz und innovativen Technologien wie Cloud & Co.“, heißt es in einer Mitteilung.

Ziel sei es gewesen, die Betriebskosten für Raum, Strom und Klima zu senken und die neuesten Standards in Sicherheit, Effizienz und Umweltschutz zu erfüllen. Burda-Solutions entschied sich deshalb für eine Massivbauweise und ein innovatives Klimakonzept, das unter anderem auch in besonders großflächigen Einkaufszentren angewendet wird. Es kommt ohne einen Austausch mit Außenluft aus, was sich auch günstig auf die Betriebskosten auswirkt. „Wir sind sehr stolz auf den Einsatz dieser hervorragenden Klimatechnologie, die es derzeit in Deutschland nur noch in sehr wenigen weiteren Rechenzentren gibt. Dies ist ein wichtiger Beitrag für unsere Umwelt“, so Markus Hoeschen, Leiter IT-Infrastructure Burda-Solutions. Nach sechs Monaten Bauzeit und vierwöchiger Umzugsaktion ist das Rechenzentrum am Netz und inzwischen auch vom TÜV zertifiziert.

zurück zu Presse