Hochschule unterstützt Handwerk

24.11.2017 Lahrer Zeitung

Versammlung - Metall-Innung Ortenau braucht Fachkräfte

Offenburg (red/vk). Unter dem Motto »Handwerk trifft Hochschule« hat die Metall-Innung Ortenau ihre diesjährige Herbstversammlung in der Hochschule Offenburg abgehalten. Denn gerade die Sicherung von qualifizierten Fachkräften ist im Handwerk ein wichtiges Thema, wie die Innung mitteilt. Alfred Isele, Dekan der Fakultät Maschinenbau und Verfahrenstechnik, präsentierte den Teilnehmern die enorme Entwicklung der Hochschule, die sich sowohl in der Studentenzahl als auch im Umfang der Forschungsaufträge ausdrücke. Auch das Handwerk könne diese Leistungen der öffentlichen Einrichtung in Anspruch nehmen. Isele erläuterte an Beispielen, wie die Hochschule aktuell Forschung für das Handwerk betreibt und wie diese genutzt werden kann. Fördergelder durch Land und Bund seien dabei sehr hilfreich. Die Hochschule bietet laut Isele auch die Möglichkeit einer sogenannten Kombi-Ausbildung an. Azubis mit Fachhochschulreife oder Abitur können parallel zur handwerklichen Ausbildung studieren. Nach dreieinhalb Jahren wird die Prüfung im Handwerk abgelegt, nach weiteren anderthalb Jahren das Studium mit dem Bachelor abgeschlossen. Die Innung will sich diesem Thema intensiver widmen, wie sie berichtet – und Isele will die Umsetzung im Handwerk unterstützen. Bei der Versammlung wurde zudem Kurt Stephan, Abteilungsleiter Technik der Beruflichen Schulen Kehl, als Vorsitzender der Feinwerkmechaniker im Prüfungsausschuss verabschiedet. Seit 2008 habe er rund 250 Prüfungen abgenommen. Obermeister Klaus Steurer übergab Stephan im Namen der Innungskollegen einen Geschenkkorb. Hans-Peter Schimpf, der ebenfalls jahrelang im Ausschuss tätig war, wird den Vorsitz der Feinwerkmechaniker übernehmen.

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