Ortenauer Initiative ist ein Erfolgsmodell

30.01.2018 Schwarzwälder Bote

Existenzgründung - »Start-up Connect« und weitere Projekte in Stuttgart vorgestellt

Ortenau/Stuttgart (red/vk). Bei einem Treffen zum Thema Existenzgründung im Stuttgarter Haus der Wirtschaft hat Dominik Fehringer, Geschäftsführer der Wirtschaftsregion Ortenau (WRO), auf Einladung von Landeswirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut die Ortenauer Initiative "Start-up Connect" als Erfolgsmodell vorgestellt. "Wir wollen unsere regionalen Start-up-Landschaften mit ihren versteckten Perlen noch sichtbarer machen", so die Ministerin vor rund 200 Gästen. Anlass war die Auftaktveranstaltung des neuen Landeswettbewerbs "Start-up BW local - Gründungsfreundliche Kommune". "Viele kommunale Entscheidungsträger haben erkannt, dass eine dynamische Gründungskultur für die eigene Standortattraktivität und für das Standortmarketing wichtig ist", betonte Hoffmeister-Kraut. Um diese positive Entwicklung zu unterstützen, werde das Land mit dem Wettbewerb Gemeinden, Städte und Landkreise in der Gründungsförderung unterstützen. Um bereits erfolgreiche Modelle beispielhaft vorzustellen, waren drei Vertreter aus der Gründungsförderung eingeladen: Neben der Gemeinde Niedereschach und der Stadt Mannheim, die diese Förderung aus der Sicht einer kleinen Gemeinde und einer Großstadt präsentierten, stellte WRO-Geschäftsführer Fehringer die Aktivitäten der Gründerinitiative "Start-up Connect" als Beispiel für regionale Zusammenarbeit vor. Im Mittelpunkt standen unter anderem die regionalen Inkubatoren, also der Technologiepark Offenburg, das Zentrum für Innovation und Gewerbe in Hornberg sowie das Bühler Innovations- und Technologiezentrum BITZ, aber auch weitere private Initiativen. Zudem präsentierte Fehringer die laufenden Projekte: "Nach einem äußerst erfolgreichen 'Hackathon' im vergangenen Oktober läuft der Accelerator, auf Deutsch 'Beschleuniger', auf Hochtouren." Acht Gründerteams erhalten dabei während einer Dauer von sechs Monaten intensive Unterstützung für ihre Gründungsarbeit (wir berichteten). Das Programm findet freitags und samstags statt. "Dieses Angebot ist bundesweit einmalig. Damit ermöglichen wir es auch Erwerbstätigen, Studenten und Schülern, ihr Geschäftsmodell im Nebenerwerb zu gründen", so Fehringer.

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