2. Offenburger E-Commerce-Tag großer Erfolg

23.02.2018 Volksbank in der Ortenau

Namhafte E-Commerce-Experten gaben wertvolle Tipps – Eröffnung durch Wirtschaftsministerin Baden-Württemberg

Nach dem großen Erfolg im Jahr 2016 fand der E-Commerce-Tag auf Initiative der Volksbank in der Ortenau / First Cash Solution GmbH in Zusammenarbeit mit den Netzwerkpartnern der E-Com-Region Ortenau, ibi-Research Uni Regensburg, der IHK Südlicher Oberrhein sowie zahlreichen Experten aus dem Netzwerk des E-Commerce-Leitfadens bereits zu zweiten Mal in Offenburg statt.

Gebündeltes Expertenwissen zu allen relevanten Themen des Online-Handels, Online-Payments, Hersteller, Dienstleister und allen Interessierten – das erlebten die Teilnehmer der „E-Commerce-Tag 2018“ am 22. Februar 2018 in der Messe in Offenburg. Zahlreiche Experten aus ganz Deutschland gaben wertvolle Tipps zu Themen wie Shop-Systemen, Amazon, Google, eBay & Co. Erfolgsgeschichten aus der E-Commerce-Praxis rundeten das Programm ab. Am Vortrag gab es exklusiv für Händler, Gründer und Hersteller ein auf 30 Teilnehmer limitiertes Intensivseminar für den Einstieg in den E-Commerce.

Offiziell eröffnet wurde der E-Commerce-Tag von Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin, Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg mit ihrem Vortrag „E-Commerce in Baden-Württemberg und die Rolle der Politik“. Das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg finanzierte bereits 2016/2017 die gemeinsame E-Commerce-Reihe der Industrie- und Handelskammern, des Handelsverbands bzw. des Großhandelsverbands zusammen mit dem ibi research, ist also nah am Thema dran. Und so war das Credo der Wirtschaftsministerin: "Baden-Württemberg ergreift die Chancen der Digitalisierung und packt die Herausforderungen entschlossen an. Die digitale Transformation verändert unsere Arbeitswelt, unsere Geschäftsmodelle und unser Informations- und Konsumentenverhalten. Diesen Wandel aktiv zu gestalten, ist wesentlich für die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit des baden-württembergischen Handels", so Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut.

„Der E-Commerce-Anteil nimmt voraussichtlich ungebremst zu – wobei ein Teil des Wachstums natürlich daraus resultiert, dass auch der physische Präsenzhandel ein Standbein E-Commerce entwickelt. Darüber hinaus wird er in den physischen Lokationen zunehmend digitale Elemente einsetzen“ so die Eingangsworte von Prof. Dr. Hans-Gert Penzel von ibi research der Universität Regensburg, der die Moderation der illustren Gesprächsrunde mit prominenten Teilnehmern übernahm. Edith Schreiner (Oberbürgermeisterin Offenburg), Prof. Dr. Breyer-Mayländer (Hochschule Offenburg), Markus Dauber (Volksbank in der Ortenau), Siegfried Sorg (Printus GmbH) und Brigitta Schrempp (Vizepräsidentin IHK Südlicher Oberrhein) beleuchteten intensiv die Auswirkungen von E-Commerce auf verschiedene Geschäftsmodelle, deren Bedeutung für Finanzdienstleister, die Aussicht auf neue Ausbildungsberufe, wie beispielweise  den E-Commerce-Manager oder auch die Auswirkungen des E-Commerce auf den physischen Einzelhandels und diskutierten die wichtigste Maßnahmen, um den Einzel- und Großhandel in der Region Ortenau bestmöglich auf die digitale Welt auszurichten.

Die Region Ortenau ist schon seit vielen Jahren stark im E-Commerce verwurzelt. So ist die Volksbank in der Ortenau einer der Initiator der eCom Region Ortenau, einer Initiative von Unternehmen der digitalen Wirtschaft in der Ortenau (BurdaDirect, EDEKA, F&S (Gesellschaft für Dialogmarketing mbH), MARKANT, Printus, Volksbank in der Ortenau, WRO (Wirtschaftsregion Ortenau), der dort ansässigen Hochschule Offenburg sowie der öffentlichen Verwaltung. Ziel der Initiative ist es, die führende Stellung der Region im E-Commerce in Deutschland weiter auszubauen. Zum einen die Gewinnung qualifizierte, junger Menschen, diese in der Ortenau auszubilden – aber vor allem sie auch in unserer Region zu halten. Dank dieser Initiative wurden Stiftungsprofessuren an der Hochschule eingerichtet und finanziert. Darüber hinaus bietet die Initiative eine Menge von Aktivitäten und Veranstaltungen an, wie beispielsweise viermal jährlich das E-Com-Camp oder alle zwei Jahre den E-Commerce-Tag.

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