Mit gutem Beispiel jungen Firmen helfen

23.02.2018 Lahrer Zeitung

Es geht um die »versteckten Perlen« im Land. Die sollen sichtbarer gemacht werden. Dafür Sorge tragen soll der Wettbewerb »Start-up BW local – Gründungsfreundliche Kommune«. Mit im Boot: die WRO.

Offenburg (red/pme). Bei der Auftaktveranstaltung in Stuttgart stellte Dominik Fehringer die Idee und ihre Umsetzung vor. Immerhin gilt die Arbeit der Wirtschaftsregion Ortenau (WRO) in diesem Bereich als Vorbild oder auch Best- Practice-Beispiel. WRO-Geschäftsführer Fehringer war auf Einladung von Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister- Kraut in die Landeshauptstadt gereist.

»Viele kommunale Entscheidungsträger haben erkannt, dass eine dynamische Gründungskultur für die eigene Standortattraktivität und für das Standortmarketing wichtig ist«, hatte die Ministerin festgestellt. Um diese positive Entwicklung zu unterstützen, wolle das Land Baden- Württemberg mit dem Wettbewerb Gemeinden, Städte und Landkreise in der Gründungsförderung unterstützen.

Neben der Gemeinde Niedereschach und der Stadt Mannheim, die sowohl die Gründungsförderung aus der Sicht einer kleinen Gemeinde sowie einer Großstadt präsentierten, stellte Fehringer die Aktivitäten der Gründerinitiative »StartUp.Connect« als Beispiel für regionale Zusammenarbeit vor.

Im Mittelpunkt seiner Ausführungen standen unter anderem die sogenannten regionalen Inkubatoren: der Technologiepark Offenburg, das Zentrum für Innovation und Gewerbe in Hornberg, das Bühler Innovations- und Technologiezentrum sowie private Initiativen.

Da Start-Ups generell an Bedeutung gewinnen, hat die WRO schon im vergangenen Jahr reagiert. Mit der Einstellung von Florian Appel als Bereichsleiter für Existenzgründung wurde das Engagement auf die gesamte Ortenau ausgeweitet, berichtet Fehringer.

Appel ist einheitlicher Ansprechpartner für Existenzgründer mit dem Ziel, diese mit Mentoren und Investoren aus der Region in Kontakt zu bringen. Um Synergien zu nutzen, werden außerdem die Akteure, die bereits im Bereich der Existenzgründung tätig sind, stärker vernetzt. Ziel der Gründerinitiative ist die Stärkung der Innovationsfähigkeit der Region.

Dazu passt der Landeswettbewerb. Er soll allen Teilnehmern nutzen, neue Impulse in Sachen Gründungsfreundlichkeit setzen und den interkommunalen Austausch fördern, erläuterte Hoffmeister-Kraut.

Der Wettbewerb richtet sich an Gemeinden, Städte und Landkreise und Wirtschaftsförderungsgesellschaften bis Landkreisebene. Die Sieger erhalten die Möglichkeit einer Förderung für die Umsetzung mit bis zu 100 000 Euro als Teilfinanzierung über zwei Jahre. Bewerbungsschluss ist der 6. April.

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